Die Olivenhaine der Familie Blesa
Der Olivenanbau liegt der Familie Blesa im Blut und ist seit Generationen ein Teil des täglichen Lebens. Die erste Aufzeichnung vom Erwerb eines Olivenhaines stammt von Luis‘ Urgrossvater um 1900 in der Region um Segorbe im jetzigen Nationalpark der Sierra Calderona. Aus Erzählungen geht aber hervor, dass schon lange vorher eigene Olivenbäume in den Gärten der Familie vorhanden waren.
Die Bäume aus dieser Zeit sind bis heute erhalten und teilweise über 500 Jahre alt. Mit den Jahrzehnten kamen weitere Olivenhaine dazu, es wurden neue Felder mit bestehendem Baumbestand erschlossen oder durch junge Pflanzen kultiviert.
Heute erstrecken sich die Anpflanzungen auf mehr als 6000 Bäume in verschiedensten Grössen und Alter, verteilt auf Felder in der Ebene und den Bergen der Sierra Calderona. 2010 übernahm Luis die Landwirtschaft und bewirtschaftet sie nun zusammen mit seinem Vater Miguel.
Die aktivsten Zeiten sind im Olivenanbau im Herbst die Erntezeit, sowie die Wintermonate Januar und Februar für den Baumschnitt und Instandhaltung der Felder. In diesen Monaten ist die Anwesenheit in Spanien am Wichtigsten und wir sind Vollzeit vor Ort, den meisten anderen Teil des Jahres leben wir in München wo Luis seiner zweiten Leidenschaft, der Gastronomie, als professioneller Koch nachgeht … und hier auch seine Frau Verena kennengelernt hat.
Als polyglotte Sprachenkennerin und mit langjähriger Erfahrung in digitalen Geschäftsfeldern kümmert sie sich nun um die Digitalisierung des Olivenölverkaufs von Homero Aceites.
Olivenernte in Aktion
Ökologische Anbauweise
Seit Generationen werden die Oliven traditionell bodenschonend angebaut, eine Anbauweise, die zwischen den Bäumen Platz lässt für Tiere und weitere Vegetation. Die Oliven werden ausschliesslich per Hand und nur mit Unterstützung von sogenannten Schüttelmaschinen geerntet. Mit diesen motorisierten Greifzangen schüttelt man die Äste um die Oliven zum Fallen auf die ausgelegten Netze zu bringen. Zusätzlich werden Rechen und Stöcke verwendet.
Diese Voraussetzungen erleichterten 2010 die Entscheidung zur Umstellung auf die biologische Landwirtschaft, die seitdem auf die gesamten landwirtschaftlichen Erzeugnisse angewandt wird. Dazu zählen zusätzlich zu den Oliven Mandeln und Zitrusfrüchte, sowie viele Arten von Obst und Gemüse, die wir für den Eigengebrauch anbauen. Alle Produkte sind pestizidfrei und werden nur mit für die biologische Landwirtschaft zugelassenen Produkten gegen Schädlinge, wie die Olivenfliege geschützt.
Eine sanft dem Kreislauf der Natur folgende Praxis ist dabei auch das Retten von Bäumen, die an für ein gesundes Wachstum ungünstigen Stellen stehen, dort ausgegraben und an geeigneteren Stellen wieder eingepflanzt werden. Durch gezielte Bewässerung, Düngung. und Veredelung können die alten Baumwurzeln am neuen Platz wieder zu einer starken Pflanze heranwachsen. Mehr dazu gibt es auf unserem Blog.



500 Jahre alte Olivenbäume





